Die besten Vermögensmanager 2009:
Bei dem soeben im Rahmen des 5. Berliner Private Banking Gipfels
veröffentlichten "Fuchsbriefe-Test" der besten Vermögensmanager 2009 konnte
sich die Bank Gutmann (http://www.gutmann.at) neuerlich Top-Positionen
sichern: In der Länderwertung Österreich landete das Wiener Traditionshaus
auf Platz 1 vor der Raiffeisenbank Kleinwalsertal, gefolgt von Credit Suisse
Österreich auf Platz 3. Auch in der Kategorie "Top-Vermögensmanager 2009",
der Wertung für den gesamten deutschen Sprachraum (Österreich, Schweiz,
Liechtenstein, Deutschland, Luxemburg), fand sich Gutmann bei insgesamt über
100 getesteten Instituten mit Rang 5 im Spitzenfeld. In der "Ewigen
Bestenliste" belegte Gutmann als beste österreichische Bank Platz 6. In
dieser Kategorie geht es um die langfristig und kontinuierlich besten
Vermögensmanager.
In ihrem Kommentar zum Testergebnis der Bank Gutmann strichen die
Fuchsbriefe-Tester insbesondere das hervorragende Beratungsgespräch und den
guten Anlagevorschlag hervor. Zudem erhielt das eingereichte Portfolio
aufgrund des ausgezeichneten Chance-Risiko-Profils im Langzeittest über 29
Jahre eine äußerst positive Beurteilung der Deutsche Börse Market Data &
Analytics. Diese Institution wurde heuer erstmals zugezogen, um das
Risikoprofil der Depotvorschläge und das Verhalten in Extremsituationen -
wie sie in diesem Herbst herrschen - genau zu überprüfen.
Zum "Top-Vermögensmanager des Jahres 2009" wurde erstmals Feri Wealth
Management aus Bad Homburg gekürt, auf den Plätzen 2 und 3 landeten die
Rothschild Vermögensverwaltung sowie Credit Suisse Deutschland.
Gutmann: sehr vorsichtiger Umgang mit Risiko
Für Gutmann CEO Dr. Rudolf Stahl sind die neuerlichen Spitzenplatzierungen
eine Bestätigung des Geschäftsmodells seiner Bank: "Seit vielen Jahren ist
die Bank Gutmann beim unabhängigen Fuchsbriefe-Test in allen Kategorien ganz
vorne zu finden. Das Haus Gutmann wird von Partnern der Bank geführt, wir
legen also in den Kundenbeziehungen und in der Vermögensverwaltung größten
Wert auf Beständigkeit und Berechenbarkeit. Unser
Portfolio-Management-Zugang baut auf Transparenz, Disziplin und Kontrolle
sowie einen äußerst vorsichtigen Umgang mit Risiko. Dieses Konzept bewährt
sich auch in Zeiten unsicherer Marktverhältnisse, wie wir sie derzeit
sehen."
Die 1922 gegründete Bank Gutmann steht im Eigentum der Familie Kahane als
kapitalstarker Mehrheitsaktionär, darüber hinaus halten insgesamt zehn
Führungskräfte Beteiligungen an der Bank. "Mit diesem Partnermodell sind
neben den Führungsgrundsätzen eines verantwortungsvollen Kernaktionärs in
besonderer Weise die Wertmaßstäbe Kontinuität, Qualität und höchste Sorgfalt
der Arbeit für unsere Kunden als oberste Leitungsprinzipien der Bank
garantiert," beschreibt Stahl die Positionierung seiner Bank, "wir sind
stolz darauf, dass dieses Konzept auch die Anerkennung unabhängiger Experten
findet."
Gutmann verwaltet derzeit ein Vermögen von 9,5 Milliarden Euro. Zu den
Gutmann-Kunden zählen in- und ausländische Stiftungen, Familien, vermögende
Privatkunden und institutionelle Investoren.
Die Private Banking Prüfinstanz
Einmal im Jahr werden vom renommierten Wirtschafts- und Finanzverlag
Fuchsbriefe in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätssicherung und
Prüfung von Finanzdienstleistungen GmbH (IQF) und dem unabhängigen
Rankinginstitut firstfive AG die besten Vermögensmanager im deutschen
Sprachraum ermittelt. Die drei Unternehmen hatten sich im Juli 2004 zur
Private Banking Prüfinstanz zusammengeschlossen. Gemeinsam führten sie den
Test der besten Vermögensmanager bereits zum fünften Mal durch.
Um das Risikoprofil ausgewählter Portfolios noch detaillierter als bisher zu
überprüfen, erweiterte die Private Banking Prüfinstanz heuer ihren
Analyseumfang. Zu diesem Zweck arbeitete sie erstmals mit der Deutsche Börse
Market Data & Analytics zusammen. Diese untersuchte die Depot-Vorschläge von
15 Anbietern auf ihre Langlebigkeit, die zu erwartende Rendite und das
Verhalten in Extremsituationen wie in diesem Herbst.
Der Fuchsbriefe-Test
2008 führten die Experten der Private Banking Prüfinstanz verdeckte Tests
bei mehr als 100 Banken und bankunabhängigen Vermögensmanagern durch.
Bewertet wurden die Vertrauensbasis (20%), das Beratungsgespräch (40%) und
der Anlagevorschlag (40%). Bei der Vertrauensbasis wird beurteilt, inwieweit
der Vermögensmanager transparent über sein eigenes Unternehmen Auskunft
gibt. Diese Erhebung wurde offiziell durchgeführt. Beim Beratungsgespräch
und Anlagevorschlag kamen anonyme Tester zum Einsatz. Diese präsentierten
vor Ort eine komplexe Vermögenssituation, für welche die getesteten
Institute Lösungsvorschläge ausarbeiten sollten.
Der Testfall - ein "Echtfall"
Dem diesjährigen Test lag der Fall einer tatsächlich existierenden
Unternehmer-Familie aus Deutschland zugrunde, wo es neben der Sicherung des
eigenen mittelständischen Unternehmens auch um die Versorgung der Ehefrau
und der Kinder ging. Eine kleinere Stiftung existierte bereits, zusätzliche
Stiftungslösungen waren angedacht. Diskretion sollte gewahrt bleiben. Diesen
Testfall umfassend zu lösen, erforderte Kompetenz im Stiftungsrecht. Die 15
Kandidaten der Spitzengruppe überzeugten mit engagierten Beratungsgesprächen
und kompetenten Ausarbeitungen.
"Die Spitzenreiter liegen dicht beieinander. Sie bieten Vermögensmanagement
für höchste Ansprüche," kommentiert Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber
die Ergebnisse. "Allerdings schaffte es kein einziger Kandidat, mehr als 80
von 100 möglichen Punkten auf sich zu vereinen. Dies führen wir auf die
Komplexität und die hohen Anforderungen des Testfalls zurück," so Vielhaber
weiter. Ein Jahr zuvor hatten fünf Vermögensmanager 80 Punkte oder mehr
erzielt.
Rückfragen:
Renate Skoff, The Skills Group
Tel. +43-1-505 26 25,
skoff@skills.at
http://www.skills.at